Der St.Aegidi-Keller, historische Gaststätte aus der Zeit des frühen Mittelalters, der Stauferkaiser (a.D. 1159);
- mit großem Weinkeller unter der benachbarten Kirche.
Die Geschichte des St.Aegidi-Kellers ist eng verbunden mit dem Bau der Kirche 1159 und der Geschichte Bad Reichenhalls.

A)Allgemeines

1976 wurde die vorhandene Bebauung auf dem Grundstück bis auf den Gewölbeteil des alten Aegidi-Kellers abgetragen und dort ein neues, gemischt-genutztes Wohn- und Geschäftshaus errichtet.

Ansicht v. der Poststrasse

Ansicht v. Aegidiplatz

Das Objekt St.Aegidi-Keller wurde nach Fertigstellung der Bauanlage, durch Kaufvertrag vom November 1978, erworben.
Es wurden noch zusätzlich beträchtliche Mehrleistungen in Ausbau und Ausstattung eingebaut. Die Gesamtinvestition betrug ca. 1,1 Million DM.

Die unmittelbare Nachbarschaft der Kirche und die räumliche Verbundenheit haben den Charakter der Gaststätte geprägt. Als Stadt wurde Reichenhall zum 1. Mal erwähnt bei der Grundsteinlegung zum Bau der St.Aegidikirche. Die Geschichte Reichenhalls ist eng verbunden mit der Geschichte des St.Aegidi-Kellers. Die Geschichte beginnt 1159, - also je nach Region ist es die Zeit der Romanik, der Gotik und der Frührenaissance.
Der Gestaltung der Gaststätte wurde deshalb grosse Bedeutung beigemessen.
Es entstand eine behagliche und gemütliche, repräsentative Gaststätte mit historischem Charakter und klarer architektonischer Wohlgestalt; der Raumeindruck ist großartig.
Es ist eine Gaststätte, geschaffen für anspruchsvolle Gäste.

Die geschäftlichen Möglichkeiten sind sehr ausbaufähig und vielfältig. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.
Diese Gaststätte hat großes Potential.
Der Kauf dieser Geschäftsimmobilie beinhaltet zugleich die Aufenthaltserlaubnis und die Arbeitserlaubnis.

B)Die nachfolgende Beschreibung erfasst das gesamte Objekt St.Aegidi-Keller,
d.h. Teilgrundstück und Teileigentum;
- ferner die mit dem St.Aegidi-Keller verbundenen Rechte.

Der St.Aegidi-Keller ist im Grundbuch wie folgt beschrieben:

Grundbesitz / Teileigentum; 6593/100000 Miteigentumsanteil an dem Grundstück Flurstück 190, Gemarkung Bad Reichenhall, Poststraße 20, Wohn- und Geschäftshaus, Hofraum zu 0,1350 ha verbunden mit dem Sondereigentum Aufteilungsplan Nr. 007 (St.Aegidi-Keller) an Gastraum, Garderobenische, Treppenhaus, Küche, Kühlraum, Nebenraum, Personalraum, Personal-WC, Damentoiletten, Herrentoiletten, Flur, Stuhllager, Aussentreppe im Erdgeschoss am Aegidiplatz – nebst Kellerrecht an Flurstück 189 und radizierter Bierbrauerei – und Gastwirtsgerechtsame.

Mit dem St.Aegidi-Keller verbundenen Rechte:

  1. Verbunden mit dem Sondereigentum St.Aegidi-Keller ist die radizierte Bierbrauer-und Gastwirtschaftsgerechtsame - das seit „unvordenklicher“ Zeit bestehende Recht, Bier zu brauen und eine Gastwirtschaft zu betreiben.

  2. Verbunden mit dem Sondereigentum St.Aegidi-Keller ist eine Grunddienstbarkeit, das Kellerrecht, an Flurstück 189, Gemarkung Bad Reichenhall.
    Das benachbarte, belastete Grundstück Flurstück 189 gehört zur St.Aegidikirche, die ganz unterkellert ist.
    Für den jeweiligen Eigentümer des Grundstücks Flur-Nr. 190 (herrschendes Grundstück) ist eine Grunddienstbarkeit (Kellerrecht) eingetragen am Grundstück Flur-Nr. 189 (dienendes Grundstück) der Gemarkung Bad Reichenhall.
    Dieses Recht begünstigt – wie in den einzelnen Kaufverträgen der Eigentümergemeinschaft anerkannt – nur den jeweiligen Eigentümer des Miteigentumanteils zu 6.593 / 100.000, verbunden mit dem Sondereigentum an der Einheit, Aufteilungsplan 007 (St.Aegidi-Keller), und erlischt daher gemäß §1026 BGB für die jeweiligen Eigentümer der übrigen Einheiten.

  3. Verbunden mit dem Sondereigentum St.Aegidi-Keller ist das Sondernutzungsrecht am Arkadenhof (Gastgarten) und ist nach Eintragung ins Grundbuch zum Inhalt des Sondereigentums geworden. Dieses Sondernutzungsrecht ist von Anfang an in der Teilungserklärung begründet.
    Die Nutzung des unmittelbar beim Lokal liegenden Innenhofes ist in der Gebrauchsregelung (Vereinbarung) für das Gemeinschaftseigentum festgelegt.
    Der Gebrauch des im Aufteilungsplan im EG rot schraffierten Teiles des Innenhofes ist nach § 15 I WEG wie folgt geregelt:

    • Der alleinige und ausschließliche Gebrauch des rot schraffierten Teils des Innenhofes (Gastgarten) steht dem jeweiligen Eigentümer der Teileigentumseinheit St.Aegidi-Keller, Aufteilungsplan Nr. 007, zu. Dem jeweiligen Eigentümer der Einheit 007 wird gestattet, diesen Teil zur Bewirtschaftung (Ausgabe von Speisen und Getränken, usw.) ausschließlich zu benützen.

    • Dem jeweiligen Eigentümer der Einheit 007 obliegt die Verpflichtung den betreffenden Teil des Innenhofes, einschliesslich der hierauf erstellten Bepflanzung, ausschließlich zu unterhalten und auch die Kosten der Beleuchtung dieses Teiles ausschließlich zu übernehmen.

Rechte, die mit dem Eigentum an einem Grundstück verbunden sind, gelten als Bestandteil des Grundstücks, und werden nach § 96 BGB den Grundstücksbestandteilen gleichgesetzt (sogenanntes subjektives Dingliches Recht).

Grundriss St.Aegidikeller

Erdgeschoss Postsrasse 20

C)Grundstück und Lage

Das 1350 m² grosse Grundstück Poststraße 20, Flurstück 190, liegt im Zentrum der Großen Kreisstadt und des Bayerischen Staatsbades Bad Reichenhall (etwa 17.850 Einwohner) mit Therme, SPA, Spielbank und herrlichem Blick auf die umliegenden Berge. Das Grundstück hat beste Geschäftslage (Kerngebiet, Citylage) und liegt in nächster Nähe von Rathaus, Markt und Polizei; inmitten der Fußgängerzone von Poststrasse, Ludwigstraße, Aegidi-Platz.
Die Bebauung dieses Stadtteils ist geschlossen und hat eine Höhe bis zu vier Vollgeschossen.
Das Grundstück ist eben und voll erschlossen.
Die Nutzung des Grundstücks durch das bestehende Gebäude ist günstig.
Die Zufahrt erfolgt vom Aegidiplatz aus über die Salinenstraße.

Rathausplatz

Altstadt

Infrastruktur

    1. Anbindung zur Autobahn München – Salzburg;

      • - 120 km nach München; zum Flughafen München - 130 km;

      • - nach Salzburg und zum Flughafen Salzburg - 7 km ;

    2. Anbindung zur Bahnlinie München – Rosenheim – Salzburg,
      über Freilassing;

      • - mit der Regional-Bahnlinie Berchtesgaden – Bad Reichenhall – Salzburg, über Freilassing.

Sehr positiv ist die Nähe Salzburgs mit seinem Flughafen, den „Salzburger Festspielen“ im August, den vielen kaufkräftigen, internationalen Touristen, den vielen Wintersportlern, z.B. aus Russland.
Die lebensfreudige Weltstadt München mit seiner Kaufkraft ist auch nur einen Katzensprung weit entfernt. Das Berchtesgadener Land ist Tourismusregion in den bayrischen Alpen. Es gehört mit seinem schier unerschöpflichen Erholungs- und Freizeitangebot zum Naherholungsgebiet von München.

Die Passage des Hauses verbindet die Ludwigstrasse mit der Poststrasse, über den Aegidiplatz. Neben der Passage öffnet sich einladend der Arkadenhof mit Gastgarten zum vorgelagerten Gastraum. Oder aus anderer Perspektive: Der Gastraum erweitert sich zum Arkadenhof; er ist berankt mit Kletterhortensien, Wildem Wein und Anderem,.
Über beiden Passageneingängen weist ein ovales Reklameschild hin auf den St.Aegidi-Keller. Der Schriftzug ist aus der Zeit der Renaissance und gemalt. Nachts ist es beleuchtet und deutlich zu sehen von der Post- und Ludwigstrasse.
An der Passage, im Gastgarten, besteht die Möglichkeit von geschäftlichen Aktivitäten wie z.B.: Weinverkostung mit Weinverkauf, verschiedene Verkaufsaktionen, usw.

Gastgarten Sommer

Gastgarten Winter

Arkadenhof

D)Gebäude und Sondereigentum

1976 wurde die vorhandene Bebauung auf dem Grundstück, bis auf den Gewölbeteil des alten Aegidi-Kellers, abgetragen und dort ein neues, gemischt-genutztes Wohn- und Geschäftshaus errichtet.

Der St.Aegidi-Keller, nach Aufteilungsplan 007, umfasst diesen nicht abgerissenen, unter Denkmalschutz gestellten Teil, und noch einige neu errichtete Räume.

Die neu errichteten Räume sind die Küche mit eigenem Zugang vom Arkadenhof, die Toiletten, der Haupteingang mit dem Vorraum.
Die neu errichteten Räume sind in Ziegelbauweise mit Stahlbetonmassivdecken ausgeführt.
Die Innentüren zu den Toiletten sind einfache, lackierte Holztüren.
Küche und Sanitärräume haben teilweise rutschfeste Plattenböden, sowie 2 m hohe
Wandverfliesung.

Der alte Teil wurde gründlich renoviert.
Die Gewölbe lehnen sich direkt an die dicken Mauern der Kirche St.Aegid und leiten ihre Druckkräfte ab auf zwei Pfeiler und zwei Säulen.
Die Fußböden sind verlegt mit Klinkerplatten.

Haupteingang geschlossen

Haupteingang geöffnet

Vom Aegidiplatz gelangt man über drei Stufen über den kleinen Vorplatz, der zum Eigentum des St.Aegidi-Kellers gehört, zur zwei-flügligen Haupteingangstüre. Ganz geöffnet gibt sie den Blick frei auf den einladenden Windfang mit der Ganzglastüre.
Die
Haupteingangstüre mit Segmentbogen und der Türe mit Rundbogen vom Gastgarten sind handwerksmässig erstellte Eisentüren, werkstoffgerecht verarbeitet, und mit kunstvoll handgeschmiedeten Ornamenten versehen. Im Gitter des Bogenfeldes der Haupteingangstüre ist der Namenszug „Aegidi-Keller“ zu lesen in einem handgeschmiedeten, spätgotischen Renaissance-Wappenschild, wie unten unter „2.)“ beschrieben.
Die Ornamente auf der Haupteingangstüre verweisen auf frühchristliche Architektur.
Die Ornamente auf der Rundbogentüre, die zum Gastgarten führt, bestehen in der Hauptsache aus plastischem Rankenwerk und streng geometrisch angeordnetem Bandmuster.
Diese repräsentativen Aussentüren bestimmen wesentlich die äußere Erscheinung der Gaststätte; sie wecken Neugierde und laden ein.

Über beide Aussentüren ist der Name der Gaststätte angebracht:

  • - über dem Haupteingang ist „Aegidi-Keller“ mit handgeschmiedeten, gotischen Buchstaben, der Initiale „A“ und der Jahreszahl „1159“ direkt an das Mauerwerk montiert;

  • - über der Rundbogentüre vom Gastgarten ist der Name „Aegidi-Keller“ zu lesen in einem handgeschmiedeten, spätgotischen Renaissance-Wappenschild, einem ornamentalen Kartuschenschild mit aufgerollten Enden.

Eingangstüre Arkadenhof

Diesem Stil angepasst sind drei ebenso kunstvoll geschmiedete Schaukästen. Sie sind vor den Eingängen des Lokals und in der Passage montiert. Nachempfunden sind sie den Giebelschränken der frühromanischen Zeit; sie sind verziert mit durchbrochenen Ornamenten und Eisenbänder mit kunstvoll ausgeschmiedeten Enden.

Hinter der Haupteingangstüre ist der Windfang, ausgeführt als zwei-flüglige Ganzglastüre in Spitzbogenform mit mittelalterlich geschmiedeten Beschlägen, wie bei den Kellertüren unter „D.)“ beschrieben. Diese geschmiedeten Beschläge sind ein spannungsreicher Kontrast zum Material Glas. Die Ganzglastüre ist einladend repräsentativ; sie gewährt einen Blick in den schön gestalteten Gastraum und lässt Licht hinein.

Die gesamte Nutzfläche der Gaststätte einschliesslich der Nebenräume und Vorplätzen beträgt rund 170 m².
Der Gastraum verfügt über 100 Sitzplätze.

Arkadenhof003

Arkadenhof002

Arkadenhof001

Der Gastgarten im Arkadenhof ist begrenzt von umlaufenden Pfeilerarkaden und den Schaufenstern der dahinter liegenden Geschäfte.
Die Nutzfläche des Gastgartens im Arkadenhof beträgt etwa 101 m².
Der Arkadenhof ist mit Betonplatten belegt und schön bepflanzt.
Der Gastgarten im Arkadenhof verfügt über 70 Sitzplätze.

Brunnen001

Von der Passage aus, an der Gebäudewand des alten St.Aegidi-Kellers, erblickt man den künstlerisch wertvollen Brunnen, der „Dreikopf“ (Dreigestirn). Er ist aus Messingguss; er verkörpert den Genießer Bacchus (Weintrinker vom St.Aegidi-Keller), den Kranken (Apotheke) und den Künstler selbst. Das Brunnenbecken ist aus Marmor und als Bauch des Bacchus ausgebildet. Der Brunnen unterstreicht den mediterranen Gesamtcharakter des Innenhofes (Gastgartens).
Der namhafte Künstler, Angerer der Jüngere, hat den Brunnen gestaltet, im Auftrag von Bruno Biernath, sen.

Von der Gaststätte führt eine bequeme Treppe aus rotem Marmor hinab zum Weinkeller und den anderen Kellerräumen. Eine massive Brüstung, durchbrochen von mehreren gotischen Spitzbögen, säumt den Treppenabgang und geben der Treppe auch eine hervorragende, repräsentative Funktion.

Treppenabgang

Weinkeller, Vinothek

Rittersaal

Dekoration - Rittersaal

Kellerräume unter die Kirche:

    1. - Der kühle Weinkeller als Weinverkaufsraum (12 m lang, 2,25 m breit; 27 m²).
      Die gemauerten Trennwände für die Weinpräsentierung sind errichtet in Sichtmauerwerk mit rotbraunen Handschlagziegeln in altbayrischem Format. Die Weinregale dazwischen sind aus einer Metall-Holzkonstruktion.
      E
      ine Seite des Weinkellers zeigt die Quadersteine des massiven Mauerwerks (Aussenwand des Kirchenkellers).
      Spannung erzeugt der weisse Kellerboden aus unregelmässigen, geschliffenen Kalksteinplatten. Der Boden steht im wohltuenden Kontrast zu den rotbraunen Handschlagziegeln des gemauerten Weinregals.
      Die Beleuchtung lässt diesen Gewölberaum wunderbar zur Geltung kommen.
      Der Weinkeller ist prädestiniert:

      • - für den Verkauf von (BIO)-Weinen und Sonstiges an Privatkunden und Wiederverkäufer – auch Onlineverkauf.
        Ein Beispiel: Der Jahresumsatz von 2 Personen in einer Kleinstadt, wie Bad Reichenhall, beträgt ca. eine Million
        €;
        - nur mit Online-Weinverkauf;
        - die Vorraussetzungen im St.Aegidi-Keller sind gegeben.

      • - für Verkauf von (BIO)-Feinkostwaren und Anderem;

    2. - der „Rittersaal“: (9 m lang, 3,50 m breit; 31,50 ).
      Eine lange Tafel mit 22 Stühlen (unter „F“ beschrieben), und handgeschmiedetem Deckenleuchter im romanischen Stil bestimmen den Raum;
      auf einer Langseite ist das ursprüngliche Kellermauerwerk aus Quadersteinen zu sehen;
      der Rittersaal eignet sich vorzüglich:

      • - z.B. für regelmäßige Weinproben; Weinverkostung mit Weinverkauf;

      • - z.B. für Verkauf von (BIO)-Feinkostwaren und Anderem;

      • Präsentationen;

    3. Die Gewölberäume unter Nr. 3.) und 4.) befinden sich beiderseits des Rittersaales in Längsrichtung.

    4. - der Lagerraum, mit Querverbindung zum Weinverkaufsraum, bietet viel Platz für Lagerung von Wein und Anderem (23 m²),

    5. - im Vorratsraum sind zwei Kühlzellen eingebaut (eine davon ist eine Gefrierzelle) und eingebaute Regale (20 m²).

    6. - der kleinste Raum, unterhalb der Kellertreppe, gegenüber dem Weinverkaufsraum, ist Lagerraum für Bier, Leergut und Sonstiges (14 m²);

    7. - Vorplatz beim Treppenantritt (7 m²).

Die gesamte Kellerfläche beträgt 125 m².

Mit einer acht cm dicken, schweren Holzbohlentüre mit Maueranschlag lassen sich die Kellerräume unter Nr. 1.) und 3.) mit einem dicken, verschiebbaren Eisenriegel verschließen. Die Holzbohlentüren haben die Form eines gotischen Spitzbogens. Handgeschmiedete Beschläge mit starken Eisenbändern und weit ausgedehnten, verästeten Spangen und ornamental gestalteten Endungen schmücken diese Türen und halten sie in den Angeln. Sie sind gestaltet nach dem dekorativen System des spätgotischen Astwerkornaments.

Gastraum - Blick zum Eingang

Herrgottswinkel

E)Wesentliche Bestandteile des St.Aegidi-Kellers

Das gesamte Objekt wurde 1979 / 1980 neu ausgestattet und eingerichtet.

Die Möblierung der Gaststätte ist in ansprechender Weise, dem Charakter des St.Aegidi-Kellers entsprechend, mit Wandvertäfelungen, fest montierten Bänken und dazu passenden Tischen und Stühlen in goldig rustikal schimmerndem Eichenholz und entsprechenden, geschmiedeten Beleuchtungskörpern eingerichtet.

Gastraum002

Gastraum 001

Die Möblierung der Gaststätte ist eine einheitliche, handwerkliche Schöpfung; eine formschöne, solide, saubere Tischlerarbeit in werkstoffgerechter Ausführung. Die Wände haben durchweg eine klassische Vertäfelung aus Rahmen mit Füllungen und Gesims aus Eichenholz. Die Rücklehnen der Bänke bestehen ebenso aus Rahmen mit Füllungen zwischen gedrehten Pfosten. Getragen werden die Bänke von gedrehten Beinen.
Gedrehte Beine im Stile der Renaissance haben auch die Tische.
Die Rücklehnen der Eichenstühle sind geschmückt mit durchbrochenen geschnitzten Rosetten, die Sitze haben Lederbezug.
Den rustikalen Ton erhielten die Vertäfelung und die Möbel durch Laugen der Oberfläche. Die Maserung des Holzes kommt schön zur Geltung.
An den Sitzbänken über den fünf 2 m langen Tischen ist eine Metallkonstruktion angebracht, die eine Leuchtpyramide aus farbigem Opalglas als Beleuchtungskörper trägt. Von dieser Leuchtpyramide sind zusätzlich 2 Strahler auf die Tische gerichtet, die das Licht angenehm und warm reflektieren. Die Leuchtpyramiden stehen in wirkungsvollem Kontrast zu den Gewölbeflächen und dem Mobiliar; sie erzeugen eine wohltuende Spannung.

Tisch Venus

Zwei eingerahmte, in Öl gemalte Originalkopien schmücken zusätzlich die Gaststätte:

  • Die Venus mit dem Kupido“, von Lukas Kranach, dem Jüngeren; – das Original hängt in der „Alten Pinakothek“ in München;

  • Das „Türkische Bad“ von Ingre; - das Original hängt im Louvre in Paris;

Das Gartenmobiliar im Innenhof ist aus Eisen und handgeschmiedet:
Rechteckige Eisentische (125 cm x 80 cm), für à 6 Gäste, und dazupassende bequeme Eisensessel im Stile der italienischen Faltstühle aus der Zeit der Frührenaissance (um 1100).

Die komplette Möblierung und Einrichtung des St.Aegidi-Kellers ist dem Baukörper besonders angepasst; sie verleiht der Gaststätte ein besonderes Gepräge und besonderen Charakter. Sie ist wesentlicher Bestandteil des St.Aegidi-Kellers.

Der Ausschank der Getränke in der Gaststätte erfolgt von einer Getränketheke. Integriert sind Kühlaggregat, zwei Spülbecken, Gläserspülmaschine, Muldenkühlung (für Wein)Flaschen, drei Kühlschubladen. Im Thekenbereich steht eine Essensausgabe mit integriertem Wärmeschrank und Regale, Kaffeemaschine; schließlich noch eine Biertheke mit Zapfer und Fasskühlung.

Die Küche ist knapp 40 Jahre alt. Sie ist unter anderem,ausgestattet mit einem sechs-flammigen Gasherd, Gasgrill, Gas-Bainmarie, Elektrofritter einem Arbeitstisch mit Spülbecken und zwei Kühlschubladen mit Kühlaggregat; Geschirrspülmaschine mit zwei großen Spülbecken; großer Elektro-Kombi-Ofen, fahrbare Küchenmaschine, zwei große Hängeschränke, Salaterie, Pizzaofen, Elektro-Schockfroster; Vakuum-Verpackungsmaschine;
Dunstabzugshaube; gemauertes Kühlhaus mit Stahltüre.

F)Technische Ausrüstung:

Küche und Lokal verfügen über eine eigene Lüftungsanlage; die Küche hat eine Dunstabzugshaube mit korrosionsbeständigem Abluftkamin.
Die Heizung ist eine Warmwasserzentralheizung. Abgerechnet wird über
Großraumzähler, montiert unter der Aussentreppe auf dem Aegidiplatz.
Die Küche bezieht einen Energiemix aus Elektroenergie und Gas. Der Gasbezug erfolgt über den eigenen Gasanschluss.
Die Warmwasserversorgung der Küche erfolgt über eigenen Elektroboiler, oder alternativ mit einem Gas-Durchlauferhitzer.
Zahlreiche Steckdosen und Lichtauslässe mit Unterverteilung und Kippsicherung;
Internetanschluss;
Extra angefertigte, individuelle, hochwertige Beleuchtung;
Toiletten in Standard-Ausführung.